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30. Dezember 2010, 19:03
Rekordjahr mit über 168'000 Besuchern im Kunstmuseum Bern dank Anker
Das Ausstellungsjahr im Kunstmuseum Bern geht mit einer erfreulichen Bilanz zu Ende. Dank Anker können über 168'000 Besucherinnen und Besucher verzeichnet werden. In der Vergangenheit konnten nur Picasso-Ausstellungen (1985 und 1992) noch mehr Eintritte ausweisen. Zum Erfolg des Jahres gehört nebst Anker auch die gelungene Koproduktion „Lust und Laster“ mit dem Zentrum Paul Klee, die noch bis am 20. Februar 2011 zu sehen ist. Die Erwartungen an das Ergebnis des Ausstellungsjahres 2011 sind bescheidener, nicht aber an das Programm, das mit zehn Ausstellungen ein variantenreiches Kunsterlebnis bieten wird.
Brüttisellen, 30.12.10 Red. (mk) Das Kunstmuseum Bern hat dank der Jubiläumsausstellung „Albert Anker – Schöne Welt“, die über 100'000 Besucherinnen und Besucher anzog, mit einem Rekord von 168’176 Eintritten (Stand 29.12.2010) abgeschlossen. Gestützt auf die Besucherbefragungen kam das Publikum schweizweit (siehe Tabelle: übrige Schweiz 57%) zur Anker-Ausstellung.
Übertroffen wird diese Bilanz nur in den Jahren mit Picasso Ausstellungen: 1985 mit 262'563 (Picasso, Blaue Periode mit 150'000 Ausstellungseintritten) und 1992 mit 219'009 (Picasso, Rosa Periode mit 156'000 Ausstellungseintritten) Besucherinnen und Besuchern.
Das Ausstellungsjahr war herausfordernd mit dem Ausstellungsprojekt „Lust und Laster. Die 7 Todsünden von Dürer bis Nauman“, das in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee an zwei Standorten gezeigt wird. In den Hitlisten 2011 hat es die Ausstellung in die vordersten Ränge geschafft. „Lust und Laster“ ist noch bis am 20. Februar 2011 zu sehen.
Die engere Zusammenarbeit zwischen Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee bleibt zukünftig ein Thema, wie die beiden Stiftungsräte im Dezember informiert haben. Das Kunstvermittlungsangebot wurde rege benützt, insbesondere die Führungen (öffentlich, privat und Schulen), die ca. 800 mal durchgeführt wurden. Im Angebot waren und bleiben
auch zukünftig Führungen für Gehörlose und Hörbehinderte. Im 2010 wurde der Club für junge Kunstfans „Art-Insider“ ins Leben gerufen, der erfolgreich gestartet ist und mit ca. 20 Mitgliedern hinter die Kulissen der Kunst schaut.
Zwei Grossanlässe im 2010 haben ein breites Publikum angezogen. An der Museumsnacht konnten zirka 5'000 Nachtschwärmer gezählt werden. Der Musemüntschi-Anlass mit attraktivem Programm und Gratiseintritt als Dank an die Bevölkerung der Stadt, Gemeinden und des Kantons, hatte in der dritten Ausgabe 800 Gäste und wird 2011 weitergeführt.
Die Erwartungen an das Ergebnis des kommenden Ausstellungsjahres sind ohne Blockbuster- Ausstellung bescheidener, nicht aber das Programm, das mit 10 Ausstellungen eine reiche und feine Variation von Kunstgenuss bieten wird.
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