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22. Februar 2010, 17:46
Touren Tipps - Tourenplanung!
Eine Radtour ist ideal, um dem Alltag zu entfliehen. Damit die Reise auf zwei Rädern vom Start bis zum Ziel zur reinen Freude wird, ist aber eine gute Vorbereitung wichtig. Die folgenden Tipps helfen, die nächste Radreise zu einem rundum angenehmen Erlebnis zu machen.
23.2.2010 Brüttisellen (mk) Etappenplanung: Geplant läufts besser
Für die Auswahl der Route können folgende Aspekte wichtig sein:
•Wie lange möchte ich unterwegs sein, nur ein paar Tage oder ein paar Wochen?
• Wie lang sollte/könnte eine Tagesetappe dauern?
• Möchte ich eher gemächlich radeln oder sollte es eine sportliche Tour sein?
• Möchte ich in erster Linie Landschaften und Natur oder eher Sehenswürdigkeiten und Kultur geniessen?
• Möchte ich jeden Tag an einem neuen Ort ankommen oder lieber ein festes Quartier haben, zu dem ich nach jeder Tagestour zurückkehre?
• Welche Art von Nachtquartier bevorzuge ich? Die Bandbreite zwischen komfortablem Hotel und naturbelassenem Campingplatz ist beträchtlich.
• Will ich alles selbst organisieren oder möchte ich doch lieber den Pauschalservice eines Radreise-Veranstalters in Anspruch nehmen?
• Mit wem möchte ich auf Tour gehen? Mit der Familie plus Kindern? Mit Freunden, mit denen man sich abzustimmen hat? Oder doch lieber allein?
Bei individuell gestalteten Radreisen ist eine Etappen- und Tagesplanung fast unumgänglich. Denn keiner darf sich überfordert fühlen. Lieber bescheiden anfangen. Hat man dann die Kondition getestet und vielleicht sogar gesteigert, sind später 60 bis 80 Kilometer pro Tag durchaus zu schaffen.
Die Tagesetappe sollte nach Möglichkeit früh starten. Wertvoll sind Informationen über Wetter und Windrichtung, schwierige Teilstrecken, über Abfahrtszeiten von eingeplanten Zug- oder Schiffsverbindungen und Übernachtungsmöglichkeiten. Besichtigungen sollte man so planen, dass sie wirklich eine willkommene Abwechslung sind. Eine Radtour lebt aber auch von den Überraschungen. Am besten plant man etwas Zeit ein für eine spontane Pause, für Abstecher und Routenvarianten. Wer flexibel ist, fährt entspannter: Wenn das Programm nicht zu dicht ist, kann einen selbst ein Regenschauer nicht aus der Ruhe bringen.
Fahrrad-Check
Vor Reisebeginn sollte das Rad unbedingt durchgecheckt werden – entweder vom Radler selbst oder bei einer Inspektion in der Fahrradwerkstatt. Wichtig ist vor allem, dass die Reifen nicht abgefahren sind, die Bremsen und die Lichtanlage einwandfrei dauerhaft funktionieren und die Schaltung in Ordnung ist.
Nützlich ist es, einen Ersatzschlauch bei sich zu führen und ihn im Pannenfall auszutauschen. Den defekten Schlauch kann man dann beim nächsten Etappenstopp flicken. Wichtig: Der beste Schlauchwechsel nützt wenig, hat man zuvor nicht klar und eindeutig die Ursache des „Platten“ herausgefunden und beseitigt! Die beste Pannenvorsorge bietet daher noch immer ein guter, etwas breiterer Reifen mit hoher Laufleistung und einer sicheren, einvulkanisierten Pannenschutzeinlage.
Bike-Way Dübendorf bietet Ihnen einen passenden Veloservice. Bike-Way fertigt für Sie das individuelle Fahrrad. Ob Cross-MTB-Citybike-Rennvelo oder Touren- und Trekking Fahrrad.
Bekleidung
Hier gilt der Grundsatz: wenig mitnehmen und dafür unterwegs waschen. Moderne Kunstfaser-Kleidung ist leicht zu reinigen und trocknet schnell. Die Kleidung sollte die Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Pullover und T-Shirts wählt man relativ lang aus, damit der Rücken auch bei gebeugter Haltung geschützt wird. Wichtig sind ausserdem feste, aber leichte Schuhe mit ausreichend starken Sohlen, so dass sich der Pedaldruck auf den ganzen Fuss verteilt.
Eine winddichte Jacke ist unerlässlich zum Schutz gegen den kühlen Fahrtwind. Winddichte, gepolsterte Handschuhe dürfen vor allem im Frühjahr und im Herbst nicht fehlen. Normale Radlerhandschuhe kann man die übrige Zeit tragen. Sie schützen die so schmerzempfindlichen Handballen bei einem Sturz und nebenbei verhindern sie auch gelegentliche Taubheitsgefühle in den Fingerspitzen.
Wasserdichte und atmungsaktive Stoffe sind empfehlenswert, aber auch teuer. Regendichtes Material wie gummibeschichtetes Nylon behindert die natürliche Atmung des Körpers. Man ist darunter schnell nassgeschwitzt. Für längeres Fahren im Regen eignet sich ein Cape, da es sehr luftig und schnell an- und ausgezogen ist. Allerdings erhöht sich dadurch der Windwiderstand und das Flattern stört. An heissen Tagen ist eine Kopfbedeckung unverzichtbar. Bei Bike-Way.ch erhalten Sie alle Markenartikel zu den günstigsten Preisen weit und breit! Auch im Versand!
Gepäcktransport
Packtaschen aus einem möglichst reissfesten und wasserdichten Material nehmen die komplette Ausrüstung auf. Gute Hinterradtaschen sind zu den Pedalen hin abgeschrägt. Praktische Taschen lassen sich einzeln am Gepäckträger befestigen und gegenseitig absichern. Für grössere Touren kann man zusätzliche Gepäcktaschen links und rechts am Vorderrad montieren. Dadurch verlagert sich der Gesamtschwerpunkt des Fahrrades mehr in die Mitte und nach unten, was sich positiv auf das Fahrverhalten auswirkt.
In einer Lenkertasche können Fotoapparat, Reiseführer, Portemonnaie oder Tagebuch verstaut werden.
Essen und Trinken unterwegs
Freizeitradler brauchen keine spezielle Sportlernahrung. Für einen guten Start in die nächste Tagesetappe ist ein reichhaltiges Frühstück empfehlenswert. Wichtig ist der Energienachschub für zwischendurch in Form von Obst, belegten Broten, Jogurt oder einem leichten Salat.
Entscheidend für das gesunde Radelvergnügen ist ausreichend Flüssigkeit, mindestens zwei bis drei Liter am Tag, bei heissem Wetter und anstrengenden Abschnitten deutlich mehr! Bewährt haben sich hierbei Fruchtsäfte gemischt mit Mineralwasser, Wasser mit ausgepresster Zitrone oder Früchtetee.
Am Abend nach der Tour sollte der „Reservetank“ im Körper mit einer kohlehydratreichen Mahlzeit wieder aufgeladen werden. Radler können guten Gewissens so viel essen, wie sie Hunger haben. Sie haben es sich verdient ... und strampeln es sich am Folgetag wieder ab.
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