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06. Januar 2010, 16:55
Die rote Rakete am Nanga Parbat
Reinhold Messner
Vor 40 Jahren, am 27. Juni 1970 gelingt den beiden jungen Südtiroler Brüdern Reinhold und Günther Messner erstmals die Durchsteigung der Rupalflanke am Nanga Parbat, der mit 4500 Metern höchsten Fels- und Eiswand der Welt. Doch der Abstieg über die unbekannte andere Seite ins Diamirtal endet tragisch mit Günthers Lawinentod. Auf Betreiben des Expeditionsleiters werden die wahren Umstände der Tragödie unterschlagen, Reinhold Messners direkt nach der Katastrophe verfasster Bericht wird verboten.
Brüttisellen, 5.10.2010 (mk) Messner wird zum Ziel jahrzehntelanger Rufmordkampagnen, den jüngeren Bruder seinem Ehrgeiz geopfert zu haben - Angriffe, die auch dann nicht zum Erliegen kommen, als der Nanga Parbat Günthers sterbliche Überreste freigibt und Messners Darstellung gerichtlich bestätigt wird.
Jetzt ist sein bis heute hoch gehandelter Originalbericht »Die rote Rakete«, (genannt nach dem irreführenden Leuchtsignal, das den Messner-Brüdern die Wetterentwicklung anzeigen sollte), erstmals wieder erhältlich. Reinhold Messner äußert sich in einem neuen Vorwort zu der Situation damals und heute.
»Die rote Rakete am Nanga Parbat« ist die Grundlage für den aktuellen Kinofilm »Nanga Parbat« unter der Regie von Joseph Vilsmaier, der im Januar in den deutschsprachigen Kinos anläuft.
Reinhold Messner
Die rote Rakete am Nanga Parbat
304 Seiten mit 32 Seiten s/w-Bildteil.
Geb. EUR 19.95 (D) / EUR 20.60 (A)/ sFr 34.90
Malik
Lieferbar ab: 5. Januar 2010
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